Benne
Brauchen wir noch ein Thema für die nächste Bibelstunde?
Wenn der liebe Gott einen Schutzengel schickt
Busfahrer Ramond Eisenmann hat sich vorbildlich um ein siebenjähriges Mädchen aus Würm gekümmert

Auf süße Art „Merci“ sagte gestern die siebenjährige Laura bei Busfahrer Ramond Eisenmann und dem Leitstellen-Verkehrsleiter Wolfgang Krause (links).
Wer sagt, es gäbe keine Schutzengel, der kennt den Busfahrer des Stadtverkehrs Pforzheim (SVP), Ramon Eisenmann (43), nicht. Er ist Vater von vier Kindern im Alter zwischen 9 und 18 Jahren.
Der Tagesmutter und Hausfrau Siglinde Hüllwegen (42) aus Würm steigen Tränen der Rührung und der Dankbarkeit in die Augen, als sie berichtet, wie vorbildlich und verantwortungsbewusst sich dieser Mann am Dienstag um ihre siebenjährige Tochter Laura auf ihrer ersten Busfahrt ohne Eltern-Begleitung gekümmert hat.
Laura wollte sich mit ihrer Patentante Ellen Franke (45), die in Pforzheim wohnt, den Film „Die wilden Hühner“ anschauen. „Ich konnte nicht mitfahren, da ich Pflegekinder zu versorgen hatte und Lauras 15-jährige Schwester Esra auch nicht für die Fahrt zur Verfügung stand“, so die Mutter. So kam sie auf die Idee, ihre Tochter Laura in Würm um 16.45 Uhr in den Bus zu setzten und das Kind an der Haltestelle in Pforzheim an der Leopoldstraße von Lauras Patentante abholen zu lassen. Gesagt, getan.
„Der Bus ist heute etwas später gekommen, wohl wegen der Umleitungsstrecke, die durch die Baustelle an der Bleichstraße bedingt ist“, bemerkte Hildegard Winkler (78), Lauras Oma, die direkt an der Bushaltestelle in Würm wohnt und aus dem Fenster ihrer Wohnung schaute. „Als ich das hörte, läuteten bei mir die Alarmglocken.
Mir wurde schlagartig bewusst, dass die mit der Patentante abgesprochene Haltestelle an der Leopoldstraße wegen der Umleitungsstrecke gar nicht angefahren wird und der Bus stattdessen am Leopoldplatz hält. Mein Gott, meine Laura“, so die Mutter, die panikartig nach Hause rannte, um den Stadtverkehr anzurufen. Die verzweifelte Mutter schilderte SVP-Leitstellen-Verkehrsleiter Wolfgang Krause den Fall am Telefon. Krause verständigte über Funkruf den Busfahrer und beruhigte die Mutter.
„Ich war so lange ruhig, bis mich meine Freundin verzweifelt anrief und erklärte, sie warte jetzt schon eine Viertelstunde auf den Bus mit Laura an der Leopoldstraße, aber er sei nicht gekommen“, so die Mutter. „Die Haltestelle ist vermutlich um die Ecke verlegt worden, geh bitte an den Leopoldsplatz und suche dort“, sagte die Mutter, die immer nervöser wurde. Nach einer weiteren Viertelstunde kam erneut ein Anruf von Patentante Ellen. „Nichts, keine Laura, kein Bus“, erklärte sie verzweifelt.
Ellen sprach einen Polizisten an, der ihr riet, den nächstbesten Bus zu stoppen und den Fahrer zu fragen, wo sich die verlegte Haltestelle der Linie 1/4 befindet. Die Patentante, die inzwischen auf die andere Seite des Leopoldplatzes gewechselt war, tat das, was ihr geraten wurde. Aber sie brauchte gar nicht ihr Anliegen vollständig aussprechen. Sie hatte zufällig den Busfahrer Ramond Eisenmann angehalten, der nach seiner Vesperpause am Bahnhof auf der Rückfahrt nach Würm war. Neben ihm saß die kleine Laura. Er hatte das Kind wieder mitgenommen, als er bemerkte, dass es an der Haltestelle nicht abgeholt worden war und die ganze Zeit über beruhigend auf Laura eingewirkt. „Der Mann ist ein Engel“, so Siglinde Hüllwegen.
„Wilde Hühner“ ausgefallen
Wenn auch nach all dieser Aufregung keine „wilden Hühner“ angeschaut werden konnten, weil wegen der fortgeschrittenen Zeit nur noch ein Kinoplatz frei war, so trösteten sich Laura und ihre Patentante mit einer verfilmten Tiergeschichte des Pferdes Mississippi, vor dem man laut Filmtitel „keine Angst“ haben muss.
Und Mutter Siglinde Hüllwegen, die sich für die Würmer Bibelwoche ehrenamtlich engagiert, dankt Gott dafür, dass er ihr so einen Busfahrer geschickt hat.
Wenn der liebe Gott einen Schutzengel schickt
Busfahrer Ramond Eisenmann hat sich vorbildlich um ein siebenjähriges Mädchen aus Würm gekümmert

Auf süße Art „Merci“ sagte gestern die siebenjährige Laura bei Busfahrer Ramond Eisenmann und dem Leitstellen-Verkehrsleiter Wolfgang Krause (links).
Wer sagt, es gäbe keine Schutzengel, der kennt den Busfahrer des Stadtverkehrs Pforzheim (SVP), Ramon Eisenmann (43), nicht. Er ist Vater von vier Kindern im Alter zwischen 9 und 18 Jahren.
Der Tagesmutter und Hausfrau Siglinde Hüllwegen (42) aus Würm steigen Tränen der Rührung und der Dankbarkeit in die Augen, als sie berichtet, wie vorbildlich und verantwortungsbewusst sich dieser Mann am Dienstag um ihre siebenjährige Tochter Laura auf ihrer ersten Busfahrt ohne Eltern-Begleitung gekümmert hat.
Laura wollte sich mit ihrer Patentante Ellen Franke (45), die in Pforzheim wohnt, den Film „Die wilden Hühner“ anschauen. „Ich konnte nicht mitfahren, da ich Pflegekinder zu versorgen hatte und Lauras 15-jährige Schwester Esra auch nicht für die Fahrt zur Verfügung stand“, so die Mutter. So kam sie auf die Idee, ihre Tochter Laura in Würm um 16.45 Uhr in den Bus zu setzten und das Kind an der Haltestelle in Pforzheim an der Leopoldstraße von Lauras Patentante abholen zu lassen. Gesagt, getan.
„Der Bus ist heute etwas später gekommen, wohl wegen der Umleitungsstrecke, die durch die Baustelle an der Bleichstraße bedingt ist“, bemerkte Hildegard Winkler (78), Lauras Oma, die direkt an der Bushaltestelle in Würm wohnt und aus dem Fenster ihrer Wohnung schaute. „Als ich das hörte, läuteten bei mir die Alarmglocken.
Mir wurde schlagartig bewusst, dass die mit der Patentante abgesprochene Haltestelle an der Leopoldstraße wegen der Umleitungsstrecke gar nicht angefahren wird und der Bus stattdessen am Leopoldplatz hält. Mein Gott, meine Laura“, so die Mutter, die panikartig nach Hause rannte, um den Stadtverkehr anzurufen. Die verzweifelte Mutter schilderte SVP-Leitstellen-Verkehrsleiter Wolfgang Krause den Fall am Telefon. Krause verständigte über Funkruf den Busfahrer und beruhigte die Mutter.
„Ich war so lange ruhig, bis mich meine Freundin verzweifelt anrief und erklärte, sie warte jetzt schon eine Viertelstunde auf den Bus mit Laura an der Leopoldstraße, aber er sei nicht gekommen“, so die Mutter. „Die Haltestelle ist vermutlich um die Ecke verlegt worden, geh bitte an den Leopoldsplatz und suche dort“, sagte die Mutter, die immer nervöser wurde. Nach einer weiteren Viertelstunde kam erneut ein Anruf von Patentante Ellen. „Nichts, keine Laura, kein Bus“, erklärte sie verzweifelt.
Ellen sprach einen Polizisten an, der ihr riet, den nächstbesten Bus zu stoppen und den Fahrer zu fragen, wo sich die verlegte Haltestelle der Linie 1/4 befindet. Die Patentante, die inzwischen auf die andere Seite des Leopoldplatzes gewechselt war, tat das, was ihr geraten wurde. Aber sie brauchte gar nicht ihr Anliegen vollständig aussprechen. Sie hatte zufällig den Busfahrer Ramond Eisenmann angehalten, der nach seiner Vesperpause am Bahnhof auf der Rückfahrt nach Würm war. Neben ihm saß die kleine Laura. Er hatte das Kind wieder mitgenommen, als er bemerkte, dass es an der Haltestelle nicht abgeholt worden war und die ganze Zeit über beruhigend auf Laura eingewirkt. „Der Mann ist ein Engel“, so Siglinde Hüllwegen.
„Wilde Hühner“ ausgefallen
Wenn auch nach all dieser Aufregung keine „wilden Hühner“ angeschaut werden konnten, weil wegen der fortgeschrittenen Zeit nur noch ein Kinoplatz frei war, so trösteten sich Laura und ihre Patentante mit einer verfilmten Tiergeschichte des Pferdes Mississippi, vor dem man laut Filmtitel „keine Angst“ haben muss.
Und Mutter Siglinde Hüllwegen, die sich für die Würmer Bibelwoche ehrenamtlich engagiert, dankt Gott dafür, dass er ihr so einen Busfahrer geschickt hat.
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